Hygieneplan der Ev. Familien-Bildungsstätte Göttingen - Stand 30.08.2021

 

Voraussetzungen für die Kursteilnahme


Vorgaben

  • Es gilt ein System von Warnstufen. Eine Warnstufe wird durch Allgemeinverfügung des Landkreises bzw. der Stadt Göttingen festgestellt, wenn mind. zwei der drei Indikatoren (Inzidenz, Hospitalisierung, Intensivbetten) den jeweiligen Schwellenwert mehr als 5 aufeinander folgende Tage über- bzw. unterschreiten und gilt ab dem übernächsten Tag nach der Feststellung. 

Leitindikator

Warnstufe 1

Warnstufe 2

Warnstufe 3

Neuinfizierte (7-Tage-Inzidenz – Fälle je
100.000 – im Landkreis oder in der kreisfreien Stadt)

mehr als 35 bis höchstens 100

mehr als 100 bis höchstens 200

mehr als 200

Hospitalisierung (landesweite 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz  – Fälle je 100.000)

mehr als 6 bis höchstens 9

mehr als 9 bis höchstens 12

mehr als 12

Intensivbetten (landesweiter Anteil der Belegung von Intensivbetten mit an COVID-19 Erkrankten an der Intensivbetten-Kapazita?t)

mehr als 5 bis höchstens 10 Prozent

mehr als 10 bis höchstens 20 Prozent

mehr als 20 Prozent

  • Eine Kursteilnahme ist nach dem Stufenplan ab Stufe 1 (Bitte informieren Sie sich vor den Kursterminen über die aktuelle Stufeneinstellung in Göttingen Stadt und Landkreis nur bei vollständiger (zweifacher) Corona-Impfung, einer ärztlich bescheinigten Genesung einer Corvid-19-Erkrankung, einer max. 24h zurückliegenden Testung mit negativem Testergebnis nach Vorlage eines entsprechenden Belegs eines Testzentrums möglich oder durch einen bescheinigten Selbsttest.

    Gesteigerte Beschränkungen bei Warnstufe 2 und 3 wurden bislang nicht formuliert.

Maßnahmen

  • Die Dokumentation dieses Selbsttest erfolgt durch die „Bescheinigung über das Ergebnis eines Antigentests zum Nachweis des Coronavirus SARS-CoV-2“ des Landes Nds. Diese Selbsttest ist vor Betreten der Einrichtung durchzuführen.
    Kinder, die jünger als 15 Jahre sind, sind von der Nachweispflicht für Testungen ausgenommen.
  • Die vorgeschriebene Dokumentation der Daten der Teilnehmenden ist mit deren verbindlichen Anmeldung erfolgt. Die Dokumentation der Anwesenheit der einzelnen Kurstermine erfolgt über die Kursliste mit einmaliger Unterschrift des / der Teilnehmenden oder entsprechendem Vermerk der Kursleitung.
    Die Dokumentation, dass jemand vollständig geimpft und/oder genesen ist, erfolgt einmalig in einer separaten TN-Liste. Durchgeführte Tests werden nach Vorlage des Belegs des Testzentrums ebenfalls auf dieser Liste bestätigt.

 

Kurs- und Arbeitsraumgestaltung und Hygiene

Vorgaben

  • Mitarbeitende, Teilnehmende und Besucher/Besucherinnen der Einrichtung müssen ausreichend Abstand zu anderen Personen halten. Abstandsregelungen verhindern wirksam die Übertragung von Erregern und haben daher eine zentrale Bedeutung.

Maßnahmen

  • Im Eingangs- und den Flurbereichen sowie in allen Bereichen, in denen der Mindestabstand aus räumlichen Gründen nicht eingehalten werden kann, ist bis zur Platzeinnahme eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Diese Schutzmasken sind selbst mitzubringen und werden nicht von der Einrichtung gestellt. Bei Veranstaltungen, bei denen generell eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen ist, gibt es einen entsprechenden Hinweis bei der Teilnahmebestätigung.
  • Sofort nach dem Betreten der Einrichtung ist jeder/jede dazu angehalten, sich die Hände zu desinfizieren, eine entsprechende Möglichkeit dazu steht bereit. Grundsätzlich ist die Händedesinfektion während des Aufenthaltes in der Einrichtung nur als Ausnahme und nicht als Regelfall zu praktizieren. Hände waschen ist dem vorzuziehen.
  • Stets ausreichend Abstand (möglichst 1,5 m) zu anderen Personen halten.
  • Berührungen (z. B. Händeschütteln oder Umarmungen) sind zu unterlassen.
  • In die Armbeuge oder in ein Taschentuch niesen oder husten und das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel entsorgen.
  • Die Hände vom Gesicht fernhalten.
  • Gründliche Händehygiene: Händewaschen mit Seife für 20 – 30 Sekunden, auch kaltes Wasser ist ausreichend; entscheidend ist der Einsatz von Seife entsprechend den Aushängen an den Seifenspendern (siehe auch https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/). Dies ist zu tun vor allem nach dem Husten oder Niesen, nach dem erstmaligen Betreten der Kursräume, vor dem Essen, vor dem Aufsetzen und nach dem Abnehmen eines Mund-Nasen-Schutzes, nach dem Toilettengang.
  • Arbeitsmaterialien, wie z.B. Stifte, Scheren u.a. dürfen nicht mit anderen Personen geteilt werden.

 

Sanitärräume

Maßnahmen

  • Hautschonende Flüssigseifen, Desinfektionsmittel und Handtuchspender mit Einmalhandtüchern stehen Verfügung.
  • Es findet mindestens eine tägliche gründliche Reinigung mit ergänzenden Reinigungsintervallen statt.
  • Die Anzahl der Personen, die sich gleichzeitig im Sanitärraum aufhalten, ist je nach Größe des Raumes auf max. 2 Personen zu begrenzen.

 

Lüftung

Vorgaben

Regelmäßiges Lüften dient der Hygiene, fördert die Luftqualität und vermindert das Infektionsrisiko.

Maßnahmen

  • Regelmäßige Stoßlüftung alle 30 Minuten, je nach Fenstergröße auch häufiger

 

Krankheitssymtome und Erkrankungen

Aufgrund der Coronavirus-Meldepflichtverordnung i. V. m. § 8 und § 36 des Infektionsschutzgesetzes ist sowohl der begründete Verdacht einer Erkrankung als auch das Auftreten von COVID-19 Fällen dem Gesundheitsamt zu melden.

 

Der Hygieneplan basiert auf den Richtlinien eines Hygieneplans der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers vom 09.05.2021 in Verbindung mit dem Vorschlag der VBG vom 22.04.2021.